Altersheim Sonnhalde Burgdorf

Blog/Tagebuch

Die Mitarbeitenden und Lernenden posten von ihrem Arbeitsalltag in der Sonnhalde – quer durch verschiedene Themen.

Einblickstage Aktivierung

Ich durfte 3 Tage einen Einblick in die Aktivierung in unserem Haus haben. Es waren 3 sehr schöne und erlebnisreiche Tage, welche ich genossen habe. Ich versuche euch einen kleinen Einblick zu geben was ich alles machen durfte. Für mich war es sehr spannend zu sehen wie die Bewohner sind, wenn es einmal nicht um die Pflege geht. 

Kurzaktivierung
In der Kurzaktivierung habe ich zusammen mit einem Bewohner zum Beispiel Tannenbäume ausgeschnitten für auf die Weihnachtspäckli, Lappen zusammengelegt oder Servietten schön gefalten. 

Rüsten
Zusammen mit 3 Bewohner habe ich Äpfel und Kartoffeln gerüstet. Von der Biografie wusste ich das die Bewohner früher entweder Koch waren oder sehr gerne gekocht haben. Beim Rüsten begann ich in ein paar spannende Gespräche über das Essen oder über den früheren Beruf wie zum Beispiel Koch zu führen. 

Jassen, Handarbeiten und Vorlesen
Das Jassen und Vorlesen habe ich vorbereitet, damit die Bewohner einfach nur hinsitzen konnten und spielen, handarbeiten oder zuhören konnten. Ich habe die Bewohner auch zu der Aktivität begleitet.

Therapiehund
Wir haben einen Therapiehund, der jeden zweiten Dienstag ins Altersheim zu den Bewohnerinnen und Bewohner vorbeikommt. Ich konnte den Hund einmal zu einem Bewohne. Für mich war es sehr spannend zu sehen wie die einzelnen Bewohner auf den Hund reagieren. 

Adventskalender und Weihnachtsgeschenke
In der Aktivierung haben wir einen Adventskalender gebastelt und geschmückt. Es hat für jeden Bewohner ein kleines Geschenk wie ein Rätsel, eine Zeichnung oder ein Gedicht, welches jeweils mit der Pflege zusammen mit den Bewohnern geöffnet und bearbeitet wird. Ich habe geholfen die Weihnachtsgeschenken einzupacken und mit dem richtigen Namen zu beschriften.

Themengruppe
In der Themengruppe hatten wir an einem Tag das Thema «fühlen». Zu diesem Thema haben wir zuerst eine Box gefüllt mit verschiedenen Dingen, welche die Bewohner durch das Fühlen, herausfinden konnten. Natürlich haben wir auch die Finger bewegt und Übungen gemacht mit den Fingern. Zum Beispiel die Finger spreizen, zusammenschliessen oder ein Finger nach dem anderen ausstrecken. Am Ender der Themengruppe haben wir noch etwas gezeichnet und die Bewohner mussten herausfinden was wir zeichnen. Es war sehr amüsant, weil die Bewohner viel Spass daran hatten und viel gelacht haben.

Bei der 2. Themengruppe war das Thema: «Advent». Zuerst haben wir ein kleines Weihnachtsrätsel gemacht mit Fragen über die Weihnachtsgeschichte. Beim Stadt- Land-Fluss-Spiel haben wir zwei Gruppen gemacht und das Spiel gegeneinander gespielt. Für mich was es sehr spannend zu erfahren wieviel die Bewohner wissen. Wir hatten es sehr gut mit den Bewohnern und sie haben auch wie bei der ersten Themengruppe sehr viel gelacht. 

Spaziergang mit Bewohner
Ich bin auch mit den Bewohner spazieren gegangen. Dabei habe ich geschaut, dass sie warm angezogen sind. Draussen habe ich ihnen unsere Hühner und Hasen gezeigt. Auch dort hatte wir viele spannende Gespräche. 

Bei der Aktivierung schauen wir auf die Stärken der Bewohnerinnen und Bewohner und stellen sie auch nicht bloss, wenn sie etwas nicht können. Es ist auch wichtig die Bewohner immer wieder über die laufenden Aktivitäten zu informieren und sie zu begleiten.

Autor: Zora Lüthi Fachfrau Gesundheit 2. Lehrjahr

 

Weihnachtsimpressionen

Nun ist sie schon ein Monat vorbei.... Die Weihnachtsstimmung in der Sonnhalde. Jasmin Sommer berichtet über ihre Eindrücke in diese besonderen Zeit:

Schon seit längerer Zeit herrscht in der Sonnhalde eine schöne und angenehme Weihnachtsstimmung. Die Gänge sind mit abwechslungsreichen Dekorationen geschmückt und auch draussen vor dem Haus sind wunderschöne Lichterketten angebracht, so das man den Weg in die Sonnhalde auch in den dunklen Stunden gut finden kann.

Unser Hauswirtschaftsteam hat sich wie bei jeder Jahreszeit, wieder einmal sehr viel Mühe gemacht die Weihnachtsstimmung für unsere Bewohner so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Aber nicht nur das Hauswirtschaftsteam hat ihr Bestes gegeben, auch unsere Aktivierung hat mit einem tollen Adventskalender die Augen der Bewohner täglich zum Strahlen gebracht. Jeden Tag durfte einer unserer Bewohnerinnen und Bewohner ein Türchen öffnen, in dem sich dann ein kleines Rätsel, ein Spruch oder eine leckere Kleinigkeit darin befand.

Die Adventszeit ist wie im Flug vergangen und dann war er auch schon da, der grosse Tag, der bei uns in der Sonnhalde am 22. Dezember gefeiert wurde. Am Nachmittag begann das grosse Fest, in zwei Gruppen durften unsere Bewohner die Bescherung geniessen. Um den wunderbar geschmückten Tannenbaum sitzen, Weihnachtsmusik geniessen, ein Geschenk auspacken und einfach einmal das Zusammensein wieder richtig geniessen. Man merkte, besonders in dieser schweren und anstrengenden Zeit, genossen es alle Bewohner sehr. Als dann die beiden Gruppen die Päckli mit glänzenden Augen ausgepackt haben, war es auch schon Zeit in den Speisesaal zu gehen.

Durch das Haus zog ein wunderbar leckerer Duft. Für das Personal fast nicht auszuhalten, wenn man wusste das diese Mahlzeit nicht auf dem eigenen Teller landen wird. Auch beim Betreten des Speisesaals sah man das Leuchten in den Augen der Bewohnerinnen und Bewohner wieder. Die Tische waren wunderschön gedeckt, mit Äpfeln, Tannenästen und Kerzen.  Dann war es auch schon Zeit für die Vorspeise. Mit einer leckeren Suppe begann das Weihnachtsessen für unsere Bewohner. Aber der Hauptgang liess nicht lange auf sich warten, ein gutes Glas Wein für die Bewohner dazu und schon waren viele Mägen mit den feinen Speisen unserer Küche gefüllt. Aber das war dann eben doch noch nicht alles. Ein wunderschön angerichtetes Dessert und dazu ein gutes Café war der Abschluss für unsere Bewohner. Noch ein paar Worte mit dem anderen Bewohner wechseln, und dann waren auch schon alle müde und erschöpft von diesem großartigen und leckeren Abend.

Bewohner sprachen noch viel über den Abend und man merkte, dieser Abend war gelungen!

    

    

     

Autor: Jasmin Sommer Fachfrau Gesundheit 1. Lehrjahr

 

Einblickspraktikum FaGe-Lernende im Spital Emmental

Im Monat September hatte ich die Möglichkeit einen 2-wöchigen Einblick in die Tagesklinik des Spital Emmental (Burgdorf) zu erhalten. 

Am ersten Tag wurde ich von einem sehr lieben Team in Empfang genommen. Zu Beginn wurde mir in einem Schnelldurchlauf die Abteilung gezeigt. Anschliessend begann bereits mein erster Auftrag. Gemeinsam mit einer Mitarbeiterin bereitete ich die ganzen Operationen des nächsten Tages vor. Diese wurden übersichtlich in einem grossen Buch festgehalten, in dem für jeden Patienten Etiketten ausgedruckt wurden. Nachdem diese Aufgabe getätigt war, konnte ich meine erste Infusion vorbereiten. Anfangs wurde ich dabei noch begleitet, nach 2-3 Versuchen und dem OK der jeweiligen Mitarbeiterin durfte ich dies selbstständig machen. Teilweise musste ich nicht nur die Infusion vorbereiten, sondern auch Antibiotikum etc. bereitstellen und diese an die Infusion hängen.


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Nebst den ganzen Infusionen gab es noch viele andere Aufgaben wie beispielsweise Veneverweilkanülen ziehen, Blutentnahmen, Eintritte vorbereiten und diese selbstständig durchführen, Patienten in den Operationssaal begleiten und Vorbereitungen von Operationen. 

An einem Tag hatte ich sogar die Möglichkeit, bei einer Augenoperation zuzusehen. Dies fand ich sehr spannend. Der Assistenzarzt erklärte mir dabei immer schrittweise, was Sie nun machen. Auf einem grossen Bildschirm oberhalb des Patienten konnte ich die OP mitverfolgen. Somit hatte ich die Möglichkeit diesen Patienten vom Anfang (Eintritt) bis zum Schluss (Austritt) zu begleiten. 


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Stomaberatung und Wundambi
An meinen 2 letzten Arbeitstagen konnte ich jeweils einen halben Tag in die Stomaberatung und ins Wundambulatorium gehen.
Dort erhielt ich einen Einblick in das Wechseln einer Stomaplatte und der richtigen Pflege des Stomas.
Im Wundambi konnte ich bei verschiedensten Verbandswechseln zusehen. Dabei war nicht nur die Beobachtung der Wunde sehr spannend, sondern auch die Kommunikation mit den Patienten. Viele der Patienten sagten mir, wie es zu dieser Wunde gekommen sei. Viele der Geschichten waren teilweise eher harmlos, zeigten sich aber in schlimmen Wunden, mit einem langen Heilungsprozess wieder. Besonders im Wundambi bewunderte ich die zuständige Fachperson. Nebst ihrem grossen Wissen hatte sie einen sehr besonderen und einfühlsamen Umgang mit ihren Patienten, dabei merkte man sehr gut, dass sie ihren Job sehr gerne tätigt.
Für jeden einzelnen Patienten nahm sie sich genügend Zeit und konnte die Patienten, falls notwenig. beruhigen. Dabei hatte ich auch nicht das Gefühl, dass sich die Patienten für ihre Wunden schämten, was häufigerweise der Fall ist. 

Aus diesen 2 Wochen nehme ich sehr viele neue Eindrücke, Erfahrungen und Fähigkeiten mit. Dieser Einblick war eine sehr schöne Abwechslung zu meinem gekannten Berufsalltag. Trotzdem freute ich mich auch wieder auf die unsere Bewohnerinnen und Bewohner und die Tätigkeiten bei uns im Altersheim.

Dank einem großartigen Team auf der Tagesklinik wurde ich sehr gefördert und in meiner Zeit bestmöglichst unterstützt. 


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Autor: Lara Schüpbach Fachfrau Gesundheit 3. Lehrjahr

Unsere Lernenden stellen sich vor

Jasmin Sommer (Fachfrau Gesundheit EFZ in Ausbildung im 1. Lehrjahr)

Hallo Zusammen! 

Mein Name ist Jasmin Sommer, ich bin 15 Jahre alt und lebe in Büren zum Hof. 

In meiner Freizeit bin ich gerne mit Freunden unterwegs oder koche zuhause. Ausserdem spiele ich seit kurzer Zeit auch Fussball. 
Ich habe eine ältere Schwester, die mich auf den Beruf Fachfrau Gesundheit gebracht hat. Bereits in der Schule habe ich mich für die Medizinischen Themen interessiert.

So habe ich am Montag, den 2. August 2021 meine Lehre als Fachfrau Gesundheit EFZ im Altersheim Sonnhalde gestartet.
Nach einem großartigen Start in ein liebes Team durfte ich schon einige Aufgaben Kennenlernen. Bereits jetzt gefällt es mir sehr gut und freue mich darauf weitere spannende Tätigkeiten kennen zu lernen.

Besonders an diesem Beruf gefällt mir, dass man im nahen Kontakt mit Menschen steht und jede Person individuell kennenlernt.
Die Bewohner schätzen die Arbeit was mich auch sehr glücklich macht und täglich motiviert.

Wichtig war es mir bei meiner Berufswahl aber nicht nur den passenden Beruf zu finden, sondern auch den passenden Ort. Als ich wusste das ich genau diesen Beruf lernen möchte machte ich mich auf die Suche nach dem passenden Betrieb. Beim Altersheim Sonnhalde blieb ich direkt hängen! Mir war klar hier will ich meine Lehre machen. Nun kann ich mit Freude sagen das dieser Wunsch in Erfüllung gegangen ist.

Wir wünschen Jasmin eine tolle Ausbildungszeit und freuen uns sie auf ihren Weg zu begleiten.

Unsere Lernenden stellen sich vor

Joy Vollenweider (Fachfrau Gesundheit EFZ in Ausbildung im 1. Lehrjahr)

Hallo zusammen, mein Name ist Joy Vollenweider, bin 16 Jahre alt und komme aus Utzenstorf. 

Ich habe am Montag, den 02.08.2021 meine Lehre als Fachfrau Gesundheit EFZ gestartet. 

Meine Freizeit verbringe ich viel in meinem Freundeskreis. Wir machen Ausflüge und genießen die Zeit zusammen. Ich habe fast sieben Jahrelang getanzt und mehrere Jahre später entdeckte ich das Schreiben und das mache ich heute fast jeden Tag. Die Themen, über die ich schreibe, sind sehr unterschiedlich. Manchmal suche ich mir ein Thema aus schreibe über das bis ich zufrieden bin und das kann manchmal ziemlich lange dauern. 

Ich habe mich für das Altersheim Sonnhalde in Burgdorf entschieden, weil ich mich hier sehr wohl fühle und weil es mir sehr gefällt. Es ist nicht ein großes Altersheim und genau das macht es interessant. Was für mich auch ein wichtiger Punkt war ist das man sich innerhalb des Teams gut versteht. Das heißt, dass man sich gegenseitig akzeptiert und es auch mal lustig miteinander hat. Das ist hier in der Sonnhalde der Fall.

Ich habe mich für den Beruf Fachfrau Gesundheit entschieden, weil ich das Thema Mensch und die Medizin sehr spannend finde. Ebenfalls finde ich es schön wie dankbar die Bewohner sind für jede Kleinigkeit, die wir machen, sei es von der Pflege oder Hauswirtschaft. 

Wir wünschen Joy eine tolle Ausbildungszeit und freuen uns sie auf ihren Weg zu begleiten.

Rückblick FaGe-Ausbildung Altersheim Sonnhalde Burgdorf

Die drei Jahre zu meiner Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit in der Sonnhalde sind nun zu Ende…kaum zu glauben…

Ich weiss noch genau wie ich damals als schüchternes, kleines Mädchen angefangen habe…
In der Einführungszeit habe ich kaum ein Wort zu meinen Arbeitskolleginnen sagen können. Die ersten Tage waren anstrengend. So viele neue Eindrücke und Dinge, welche man sich merken musste und natürlich spürte ich meine müden Beine am Abend im Bett.

Auch in der Berufsschule war alles anders als gewohnt und am Anfang fast zuviel. Doch der Austausch mit meinen Schulkolleginnen half mir die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu sehen oder besser zu verstehen. Das Vergleichen mit dem theoretischen und dem praktischen machte mir wahnsnig viel Spass. Da ich mit der Zeit Zusammenhänge, immer mehr sehen konnte, war das verbinden von Theorie und Praxis ein echt spannender Aspekt. Auch immer mehr zu wissen und mehr Kompetenzen zu erlangen motivierte mich natürlich weiter zu lernen und am Ball zu bleiben.

Auch der Umgang mit den Bewohnerinnen und Bewohner machte mir eine riesen Freude. Täglich konnte ich etwas Neues von ihnen lernen, sie besser verstehen und sie in ihrem Alltag unterstützen. 

Ich wurde vom ganzen Sonnhaldeteam auf meiner Reise perfekt begleitet und unterstützt. In der Zeit meiner Ausbildung in der Sonnhalde bin ich erwachsen geworden, habe immer wieder Neues gelernt und durfte wachsen. Die Ausbildung zu Fachfrau Gesundheit bringt einem in vielen Hinsichten weiter. Man lernt Verantwortung zu übernehmen und Selbstvertrauen aufzubauen. Ich konnte lernen, wie man Gespräche führt, Beziehungen aufbaut, wie der menschliche Körper funktioniert, wie man richtig pflegt und und und…

Ich bin ALLEN sehr dankbar die mich auf meinem Weg begleitet haben und freue mich nun auf meine «Ausbildung» zur diplomierten Pflegefachfrau HF.
 

Danke viu viu mau für Aues !!! 
 

(Autor: Nina Kohler Fachfrau Gesundheit EFZ)

 

 


 

Auch wir vom Sonnhaldeteam wünschen Nina ALLES erdenklich Gute auf ihrem weiteren beruflichen und natürlich auch privaten Weg! 
Es war toll dich auf deiner Reise zu begleiten.
Danke für deine wertvollen und grossartigen Einsatz!!

 

Laktoseintoleranz

Definition: 

Laktoseintoleranz bedeutet eine Milchzuckerunverträglichkeit. Das Verdauungsenzym Lactase wird gar nicht oder nur noch vermindert produziert, welches für die Aufspaltung des Milchzuckers zuständig ist. Daher wird der Milchzucker unvollständig verdauut. Durch dies, verträgt man keine Milch oder andere Milchprodukte wie Käse oder Joghurt. 

Ursachen: 

Es gibt unterschiedliche Ursachen für eine Laktoseintoleranz. Es kann der Grund sein, von Erkrankungen des Verdauungssystem, wie z.B. Magen-Darm-Entzündungen oder auch chronische Darmerkrankungen. Wenn man eine Gluten Unverträglichkeit (Zöliakie) hat, kann es sein, dass man auch eine Laktoseintoleranz entwickelt. Wenn man einen gewissen Teil des Magens oder auch der ganze Magen entfernt wurde, kann es sein, dass man eine Laktoseintoleranz hat. Wenn man eine Chemo- oder Strahlentherapie durch macht, ist der Magen-Darm-Trakt auch gereizt und es kann zu einer Laktoseintoleranz führen. 

Symptome: 

Die häufigsten Symptome einer Laktoseintoleranz sind: 

  • Bauchschmerzen/-krämpfe
  • Blähungen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall oder Verstopfunhg

Es kann aber auch neben den Magen-Darm-Beschwerden unerwartete Symptome geben: 

  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Schlafstörungen
  • Herzrhytmusstörungen

Meist treten die Symptome schnell (ca. 30 Minuten- 2 Stunden) nach der Einnahme von milchzuckerhaltigen Lebensmittel auf.

Diagnose: 

Der Arzt kann einen sogenannten Wasserstoffatemtest machen. Die Darmbakterien produzieren beim Zersetzen des Milchzuckers auch Wasserstoffgase. Diese kann in der Ausatemluft nachgewiesen werden. Man kann auch ein Expositionstest durchführen. Dieser funktioniert so, dass man sich eine Zeit lang (meist 1-2 Wochen) ohne Milchprodukte ernährt oder Laktosefreie Produkte zu sich nimmt, um zu schauen, ob die Beschwerden sich lindern, und geht dies nach der abgesprochenen Zeit mit dem Arzt besprechen. 

Behandlung: 

Da die Laktoseintoleranz keine Krankheit ist, kann man sie auch nicht heilen. Durch einen Laktosearmen oder freien Lebensstil kann man möglichst beschwerdefrei leben. Man kann auch Tabletten zu sich nehmen, welche das fehlende Enzym Lactase ersetzten. 

Autor: Zora Lüthi Fachfrau Gesundheit 2. Lehrjahr

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Isolationsformen

 

Was ist der Gedanken hinter der Isolierung?

Schutz vor Krankheitserregern (verhindern einer Ausbreitung)

Wir alle sind Träger von Bakterien, die sich auf Haut- und Schleimhautoberflächen aufhalten. Diese erwünschten Bakterien, die sogenannte Hautflora, gehört zum menschlichen Organismus und erfüllt eine wichtige Funktion, wie zum Beispiel die Abwehr unerwünschter Bakterien. Leider kommt es immer wieder vor, dass sich unerwünschte Bakterien oder Viren, die Krankheitserreger im menschlichen Körper einnisten und zum Ausbruch einer Krankheit führen. Handelt es sich dabei um multiresistente Keime, ist besonders Vorsicht geboten. Diese Keime haben Antikörper gegen Antibiotika oder andere Therapiemöglichkeiten gebildet. Dadurch wird die Behandlung sehr erschwert. 

 

Was gibt es für Isolierungsformen?

Kontaktisolierung 

Mitarbeitende, die das Bewohnerzimmer betreten und direkten Kontakt mit dem Patienten haben, tragen eine Überschürze und Handschuhe falls man nahen Kontakt (Berührung, Kontakt mit Körperflüssigkeiten) mit dem Bewohner haben sollte.
Das Zimmer ist mit einem Hinweisschild zur Isolierung beschriftet.
Die Wäsche wir im Bewohnerzimmer in speziellen Säcken in die Wäscherei gebracht (Doppelsacksystem). Ebenso wird der Abfall in einem Doppelsacksystem entsorgt.
Material, welches aus dem Zimmer genommen wird, muss immer desinfiziert werden.
Ebenso gehört wie immer eine hygienische Händedesinfektion dazu (vor dem Betreten des Zimmers, im Zimmer: je nach Tätigkeit mehrmals Händedesinfektion/Wechsel der Handschuhe, nach dem Verlassen des Zimmers)

Tröpfchen-Isolierung

  

Zusätzlich zu den Massnahmen der Kontaktisolierung müssen alle Personen, die das Bewohnerzimmer betreten, einen Mund-Nasen-Schutz und allenfalls auch eine Schutzbrille tragen.
Diese Massnahme wird angewendet bei einer Übertragung der Krankheitserreger durch sogenannte Tröpfchen (Tröpfchen bilden sich beim Sprechen, Niesen, Husten oder Erbrechen) 

Aerogene-Isolierung (über die Luft) 

Die Bewohnerin bzw. der Bewohner sollte zwingend in einem Einzelzimmer untergebracht werden. Die Massnahmen werden wie bei der Kontakt- und Tröpfchen-Isolierung durchgeführt. Zusätzlich tragen alle Personen einen partikelfiltrierenden Mund-Nasen-Schutz, die sogenannte FFP-2 Maske. Diese Maske bildet eine zuverlässige Barriere für Keime, die über die Luft übertragen werden. Einzelne Zimmer in Spitäler oder darauf spezialisierte Einrichtungen haben eine separate Lüftung mit Unterdruck angeschlossen (für den Patienten nicht spürbar) und werden durch eine Schleuse betreten. 
Diese Massnahme wird angewendet bei:  Krankheitserregern mit einem aerogenen (über die Luft) Übertragungsweg, d.h. die Keime sind «freischwebend» in der Luft.

 

Bedeutung der Isolation

Die Isolation bedeutet für die Bewohnerinnen und Bewohner eine massive Einschränkung der Bewegungsmöglichkeiten. Auch die Möglichkeit die direkte Kommunikation und der soziale Austausch mit anderen Menschen ist stark eingeschränkt. Der einzige Kontakt, der möglichst auf ein Minimum beschränkt ist, ist mit der zuständigen Pflegeperson. Aber auch hier ist der Kontakt durch das Tragen der Schutzausrüstung beeinflusst. Direkten Berührung (Körperkontakt) welche für die Bewohner aber auch für uns Pflegenden von zentraler Bedeutung ist, ist nicht möglich.

Durch eine längere Isolation entsteht für den Bewohner eine enorme emotionale Belastung (Langeweile, Ausgrenzung, Vereinsamung).
Umso wichtiger ist es den Menschen in der Isolation verschieden Möglichkeiten zu geben, um sich trotzdem austauschen zu können und sich zu beschäftigen (Telefone, Videotelefone, Musik, aktivierende Angebot wie z.B. Rätselaufgaben, Bewegungsübungen usw.)

Leider haben wir einige Erfahrungen gesammelt im Bereich der Isolationsmassnahmen und deren Auswirkungen auf unsere Arbeit und unsere Bewohnerinnen und Bewohner. Wir hoffen aber nun ganz fest, dass solch starken Einschränkungen in naher Zukunft nicht mehr nötig sein werden.

Bild- und Textquelle

Autor: Melanie Bieri Fachfrau Gesundheit 3. Lehrjahr

Impressionen

Besuch der Alpakas und des Alphornbläser am 1. August 2021

 

(Fotos Eva Aeschlimann)

 

Rollatorparkplatz

(während dem"Brätelausflug", warteten einige fahrbare "Untersätze" geduldig, auf die Rückkehr der Bewohnerinnen und Bewohner)

 

(Fotos Ruth Lehmann)

Suizid

Wie an jedem Tag, an dem ich meinen Blogeintrag schreibe, fällt es mir schwer ein gutes Thema zu finden, welches die Leser/-innen interessiert. Aus diesem Grund entschied ich mich für ein Thema, welches ich vor kurzem in der Schule bearbeitete und heutzutage leider immer noch ein sehr aktuelles Thema ist. 

An Suizid sterben jährlich zwischen 1300 und 1400 Menschen in der Schweiz. Dies entspricht täglich knapp 4 Todesfällen. Davon sind rund 1000 Männer und 400 Frauen betroffen. Nach Russland, Ungarn, Slowenien, Finnland und Kroatien hat die Schweiz einer der höchsten Suizidraten. Dies war für mich sehr erschreckend, dass die Schweiz doch so hoch im Ranking der Suizidraten liegt. Daher stellte ich mir die Frage, woran dies liegen könnte. Dabei kam ich auf 4 Gründe. Einer dieser Gründe ist, dass unsere Hilfsangebote in der Schweiz zu wenig bekannt sind. Viele der Betroffenen trauen sich nicht, Hilfe anzufordern und über ihre Probleme zu sprechen. Wenn sich die Menschen mit ihren Suizidgedanken jemandem anvertrauen, welcher damit noch wenig Erfahrungen hat, kommt es oft zur Überforderung des Menschen. Diejenige Person hat ein Unwissen über das Verhalten der suizidalen Äusserungen. Doch wie erkenne ich die Suizidgefahr anderer Menschen? So genannte Risikomerkmale sind: soziale Isolierung, Suizidversuche in der Vorgeschichte oder Suizidversuche in der Familiengeschichte. Andere Faktoren für einen Suizidversuch können grosse Hoffnungslosigkeit, starke Schuldgefühle etc. sein. 


Bildquelle

Wie spreche ich ein solches Thema an?

Wichtig ist, dass man sich vorher ein stabiles Vertrauen zwischen betroffener Person und dem Gegenüber aufbaut. Anschliessend kann ein Gespräch unter 4 Augen stattfinden. Das Gegenüber der betroffenen Person sollte keine Angst haben, das Thema anzusprechen und darüber zu reden. Wichtig ist, dass die Person seine Gefühle zeigen darf und diese ernst genommen werden und Empathie gezeigt wird. 

Wie stelle ich dem Betroffenen die Fragen? 

Fragen können sich auf den Todeswunsch, Suizidgedanken, Suizidmethoden und Vorbereitungshandlungen beziehen.

Mögliche Fragen könnten sein:

  • Heisst das, du würdest lieber nicht mehr leben?
  • Wie konkret hast du dich mit dem Thema (Suizidmethoden) auseinandergesetzt?
  • Muss ich mir Sorgen um dich machen?
  • Kennst du mögliche Beratungsstellen?


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Meine persönlichen Erfahrungen:

Bereits in meiner früheren Schulzeit, kam ich mit diesem Thema in Kontakt. Dabei handelte es sich nicht um mich, sondern um einen Schulfreund. Er hatte sich mir anvertraut, da ihm ansonsten keiner zuhörte. Durch seine familiären Probleme und Mobbing an unserer Schule aufgrund seines Aussehens, wurde ihm alles zu viel. Durch mein empathisches Verhalten und mein «da» sein in seinen Krisen konnte ich ihm wohl helfen und dazu beitragen, dass er sich nichts antut. Noch jetzt stehe ich mit ihm in Kontakt. Bis heute ist er mir sehr dankbar, dass ich damals für ihn da war, als er niemanden mehr hatte. 

Doch nicht nur da konnte ich schlimmeres verhindern. Durch meine nun professionellere Erfahrung mit diesem Thema kann ich verschiedene Tricks und Fragestellungen in meinem Berufsalltag anwenden. 

Merke, darüber reden hilft! 

 


Bildquelle

Autor: Lara Schüpbach Fachfrau Gesundheit 2. Lehrjahr

 

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