Altersheim Sonnhalde Burgdorf

Blog/Tagebuch

Die Mitarbeitenden und Lernenden posten von ihrem Arbeitsalltag in der Sonnhalde – quer durch verschiedene Themen.

Einblickspraktikum FaGe-Lernende im Spital Emmental

Im Monat September hatte ich die Möglichkeit einen 2-wöchigen Einblick in die Tagesklinik des Spital Emmental (Burgdorf) zu erhalten. 

Am ersten Tag wurde ich von einem sehr lieben Team in Empfang genommen. Zu Beginn wurde mir in einem Schnelldurchlauf die Abteilung gezeigt. Anschliessend begann bereits mein erster Auftrag. Gemeinsam mit einer Mitarbeiterin bereitete ich die ganzen Operationen des nächsten Tages vor. Diese wurden übersichtlich in einem grossen Buch festgehalten, in dem für jeden Patienten Etiketten ausgedruckt wurden. Nachdem diese Aufgabe getätigt war, konnte ich meine erste Infusion vorbereiten. Anfangs wurde ich dabei noch begleitet, nach 2-3 Versuchen und dem OK der jeweiligen Mitarbeiterin durfte ich dies selbstständig machen. Teilweise musste ich nicht nur die Infusion vorbereiten, sondern auch Antibiotikum etc. bereitstellen und diese an die Infusion hängen.


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Nebst den ganzen Infusionen gab es noch viele andere Aufgaben wie beispielsweise Veneverweilkanülen ziehen, Blutentnahmen, Eintritte vorbereiten und diese selbstständig durchführen, Patienten in den Operationssaal begleiten und Vorbereitungen von Operationen. 

An einem Tag hatte ich sogar die Möglichkeit, bei einer Augenoperation zuzusehen. Dies fand ich sehr spannend. Der Assistenzarzt erklärte mir dabei immer schrittweise, was Sie nun machen. Auf einem grossen Bildschirm oberhalb des Patienten konnte ich die OP mitverfolgen. Somit hatte ich die Möglichkeit diesen Patienten vom Anfang (Eintritt) bis zum Schluss (Austritt) zu begleiten. 


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Stomaberatung und Wundambi
An meinen 2 letzten Arbeitstagen konnte ich jeweils einen halben Tag in die Stomaberatung und ins Wundambulatorium gehen.
Dort erhielt ich einen Einblick in das Wechseln einer Stomaplatte und der richtigen Pflege des Stomas.
Im Wundambi konnte ich bei verschiedensten Verbandswechseln zusehen. Dabei war nicht nur die Beobachtung der Wunde sehr spannend, sondern auch die Kommunikation mit den Patienten. Viele der Patienten sagten mir, wie es zu dieser Wunde gekommen sei. Viele der Geschichten waren teilweise eher harmlos, zeigten sich aber in schlimmen Wunden, mit einem langen Heilungsprozess wieder. Besonders im Wundambi bewunderte ich die zuständige Fachperson. Nebst ihrem grossen Wissen hatte sie einen sehr besonderen und einfühlsamen Umgang mit ihren Patienten, dabei merkte man sehr gut, dass sie ihren Job sehr gerne tätigt.
Für jeden einzelnen Patienten nahm sie sich genügend Zeit und konnte die Patienten, falls notwenig. beruhigen. Dabei hatte ich auch nicht das Gefühl, dass sich die Patienten für ihre Wunden schämten, was häufigerweise der Fall ist. 

Aus diesen 2 Wochen nehme ich sehr viele neue Eindrücke, Erfahrungen und Fähigkeiten mit. Dieser Einblick war eine sehr schöne Abwechslung zu meinem gekannten Berufsalltag. Trotzdem freute ich mich auch wieder auf die unsere Bewohnerinnen und Bewohner und die Tätigkeiten bei uns im Altersheim.

Dank einem großartigen Team auf der Tagesklinik wurde ich sehr gefördert und in meiner Zeit bestmöglichst unterstützt. 


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Autor: Lara Schüpbach Fachfrau Gesundheit 3. Lehrjahr

Unsere Lernenden stellen sich vor

Jasmin Sommer (Fachfrau Gesundheit EFZ in Ausbildung im 1. Lehrjahr)

Hallo Zusammen! 

Mein Name ist Jasmin Sommer, ich bin 15 Jahre alt und lebe in Büren zum Hof. 

In meiner Freizeit bin ich gerne mit Freunden unterwegs oder koche zuhause. Ausserdem spiele ich seit kurzer Zeit auch Fussball. 
Ich habe eine ältere Schwester, die mich auf den Beruf Fachfrau Gesundheit gebracht hat. Bereits in der Schule habe ich mich für die Medizinischen Themen interessiert.

So habe ich am Montag, den 2. August 2021 meine Lehre als Fachfrau Gesundheit EFZ im Altersheim Sonnhalde gestartet.
Nach einem großartigen Start in ein liebes Team durfte ich schon einige Aufgaben Kennenlernen. Bereits jetzt gefällt es mir sehr gut und freue mich darauf weitere spannende Tätigkeiten kennen zu lernen.

Besonders an diesem Beruf gefällt mir, dass man im nahen Kontakt mit Menschen steht und jede Person individuell kennenlernt.
Die Bewohner schätzen die Arbeit was mich auch sehr glücklich macht und täglich motiviert.

Wichtig war es mir bei meiner Berufswahl aber nicht nur den passenden Beruf zu finden, sondern auch den passenden Ort. Als ich wusste das ich genau diesen Beruf lernen möchte machte ich mich auf die Suche nach dem passenden Betrieb. Beim Altersheim Sonnhalde blieb ich direkt hängen! Mir war klar hier will ich meine Lehre machen. Nun kann ich mit Freude sagen das dieser Wunsch in Erfüllung gegangen ist.

Wir wünschen Jasmin eine tolle Ausbildungszeit und freuen uns sie auf ihren Weg zu begleiten.

Unsere Lernenden stellen sich vor

Joy Vollenweider (Fachfrau Gesundheit EFZ in Ausbildung im 1. Lehrjahr)

Hallo zusammen, mein Name ist Joy Vollenweider, bin 16 Jahre alt und komme aus Utzenstorf. 

Ich habe am Montag, den 02.08.2021 meine Lehre als Fachfrau Gesundheit EFZ gestartet. 

Meine Freizeit verbringe ich viel in meinem Freundeskreis. Wir machen Ausflüge und genießen die Zeit zusammen. Ich habe fast sieben Jahrelang getanzt und mehrere Jahre später entdeckte ich das Schreiben und das mache ich heute fast jeden Tag. Die Themen, über die ich schreibe, sind sehr unterschiedlich. Manchmal suche ich mir ein Thema aus schreibe über das bis ich zufrieden bin und das kann manchmal ziemlich lange dauern. 

Ich habe mich für das Altersheim Sonnhalde in Burgdorf entschieden, weil ich mich hier sehr wohl fühle und weil es mir sehr gefällt. Es ist nicht ein großes Altersheim und genau das macht es interessant. Was für mich auch ein wichtiger Punkt war ist das man sich innerhalb des Teams gut versteht. Das heißt, dass man sich gegenseitig akzeptiert und es auch mal lustig miteinander hat. Das ist hier in der Sonnhalde der Fall.

Ich habe mich für den Beruf Fachfrau Gesundheit entschieden, weil ich das Thema Mensch und die Medizin sehr spannend finde. Ebenfalls finde ich es schön wie dankbar die Bewohner sind für jede Kleinigkeit, die wir machen, sei es von der Pflege oder Hauswirtschaft. 

Wir wünschen Joy eine tolle Ausbildungszeit und freuen uns sie auf ihren Weg zu begleiten.

Rückblick FaGe-Ausbildung Altersheim Sonnhalde Burgdorf

Die drei Jahre zu meiner Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit in der Sonnhalde sind nun zu Ende…kaum zu glauben…

Ich weiss noch genau wie ich damals als schüchternes, kleines Mädchen angefangen habe…
In der Einführungszeit habe ich kaum ein Wort zu meinen Arbeitskolleginnen sagen können. Die ersten Tage waren anstrengend. So viele neue Eindrücke und Dinge, welche man sich merken musste und natürlich spürte ich meine müden Beine am Abend im Bett.

Auch in der Berufsschule war alles anders als gewohnt und am Anfang fast zuviel. Doch der Austausch mit meinen Schulkolleginnen half mir die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu sehen oder besser zu verstehen. Das Vergleichen mit dem theoretischen und dem praktischen machte mir wahnsnig viel Spass. Da ich mit der Zeit Zusammenhänge, immer mehr sehen konnte, war das verbinden von Theorie und Praxis ein echt spannender Aspekt. Auch immer mehr zu wissen und mehr Kompetenzen zu erlangen motivierte mich natürlich weiter zu lernen und am Ball zu bleiben.

Auch der Umgang mit den Bewohnerinnen und Bewohner machte mir eine riesen Freude. Täglich konnte ich etwas Neues von ihnen lernen, sie besser verstehen und sie in ihrem Alltag unterstützen. 

Ich wurde vom ganzen Sonnhaldeteam auf meiner Reise perfekt begleitet und unterstützt. In der Zeit meiner Ausbildung in der Sonnhalde bin ich erwachsen geworden, habe immer wieder Neues gelernt und durfte wachsen. Die Ausbildung zu Fachfrau Gesundheit bringt einem in vielen Hinsichten weiter. Man lernt Verantwortung zu übernehmen und Selbstvertrauen aufzubauen. Ich konnte lernen, wie man Gespräche führt, Beziehungen aufbaut, wie der menschliche Körper funktioniert, wie man richtig pflegt und und und…

Ich bin ALLEN sehr dankbar die mich auf meinem Weg begleitet haben und freue mich nun auf meine «Ausbildung» zur diplomierten Pflegefachfrau HF.
 

Danke viu viu mau für Aues !!! 
 

(Autor: Nina Kohler Fachfrau Gesundheit EFZ)

 

 


 

Auch wir vom Sonnhaldeteam wünschen Nina ALLES erdenklich Gute auf ihrem weiteren beruflichen und natürlich auch privaten Weg! 
Es war toll dich auf deiner Reise zu begleiten.
Danke für deine wertvollen und grossartigen Einsatz!!

 

Laktoseintoleranz

Definition: 

Laktoseintoleranz bedeutet eine Milchzuckerunverträglichkeit. Das Verdauungsenzym Lactase wird gar nicht oder nur noch vermindert produziert, welches für die Aufspaltung des Milchzuckers zuständig ist. Daher wird der Milchzucker unvollständig verdauut. Durch dies, verträgt man keine Milch oder andere Milchprodukte wie Käse oder Joghurt. 

Ursachen: 

Es gibt unterschiedliche Ursachen für eine Laktoseintoleranz. Es kann der Grund sein, von Erkrankungen des Verdauungssystem, wie z.B. Magen-Darm-Entzündungen oder auch chronische Darmerkrankungen. Wenn man eine Gluten Unverträglichkeit (Zöliakie) hat, kann es sein, dass man auch eine Laktoseintoleranz entwickelt. Wenn man einen gewissen Teil des Magens oder auch der ganze Magen entfernt wurde, kann es sein, dass man eine Laktoseintoleranz hat. Wenn man eine Chemo- oder Strahlentherapie durch macht, ist der Magen-Darm-Trakt auch gereizt und es kann zu einer Laktoseintoleranz führen. 

Symptome: 

Die häufigsten Symptome einer Laktoseintoleranz sind: 

  • Bauchschmerzen/-krämpfe
  • Blähungen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall oder Verstopfunhg

Es kann aber auch neben den Magen-Darm-Beschwerden unerwartete Symptome geben: 

  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Schlafstörungen
  • Herzrhytmusstörungen

Meist treten die Symptome schnell (ca. 30 Minuten- 2 Stunden) nach der Einnahme von milchzuckerhaltigen Lebensmittel auf.

Diagnose: 

Der Arzt kann einen sogenannten Wasserstoffatemtest machen. Die Darmbakterien produzieren beim Zersetzen des Milchzuckers auch Wasserstoffgase. Diese kann in der Ausatemluft nachgewiesen werden. Man kann auch ein Expositionstest durchführen. Dieser funktioniert so, dass man sich eine Zeit lang (meist 1-2 Wochen) ohne Milchprodukte ernährt oder Laktosefreie Produkte zu sich nimmt, um zu schauen, ob die Beschwerden sich lindern, und geht dies nach der abgesprochenen Zeit mit dem Arzt besprechen. 

Behandlung: 

Da die Laktoseintoleranz keine Krankheit ist, kann man sie auch nicht heilen. Durch einen Laktosearmen oder freien Lebensstil kann man möglichst beschwerdefrei leben. Man kann auch Tabletten zu sich nehmen, welche das fehlende Enzym Lactase ersetzten. 

Autor: Zora Lüthi Fachfrau Gesundheit 2. Lehrjahr

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Laktoseintoleranz

Definition: 

Laktoseintoleranz bedeutet eine Milchzuckerunverträglichkeit. Das Verdauungsenzym Lactase wird gar nicht oder nur noch vermindert produziert, welches für die Aufspaltung des Milchzuckers zuständig ist. Daher wird der Milchzucker unvollständig verdauut. Durch dies, verträgt man keine Milch oder andere Milchprodukte wie Käse oder Joghurt. 

Ursachen: 

Es gibt unterschiedliche Ursachen für eine Laktoseintoleranz. Es kann der Grund sein, von Erkrankungen des Verdauungssystem, wie z.B. Magen-Darm-Entzündungen oder auch chronische Darmerkrankungen. Wenn man eine Gluten Unverträglichkeit (Zöliakie) hat, kann es sein, dass man auch eine Laktoseintoleranz entwickelt. Wenn man einen gewissen Teil des Magens oder auch der ganze Magen entfernt wurde, kann es sein, dass man eine Laktoseintoleranz hat. Wenn man eine Chemo- oder Strahlentherapie durch macht, ist der Magen-Darm-Trakt auch gereizt und es kann zu einer Laktoseintoleranz führen. 

Symptome: 

Die häufigsten Symptome einer Laktoseintoleranz sind: 

  • Bauchschmerzen/-krämpfe
  • Blähungen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall oder Verstopfunhg

Es kann aber auch neben den Magen-Darm-Beschwerden unerwartete Symptome geben: 

  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Schlafstörungen
  • Herzrhytmusstörungen

Meist treten die Symptome schnell (ca. 30 Minuten- 2 Stunden) nach der Einnahme von milchzuckerhaltigen Lebensmittel auf.

Diagnose: 

Der Arzt kann einen sogenannten Wasserstoffatemtest machen. Die Darmbakterien produzieren beim Zersetzen des Milchzuckers auch Wasserstoffgase. Diese kann in der Ausatemluft nachgewiesen werden. Man kann auch ein Expositionstest durchführen. Dieser funktioniert so, dass man sich eine Zeit lang (meist 1-2 Wochen) ohne Milchprodukte ernährt oder Laktosefreie Produkte zu sich nimmt, um zu schauen, ob die Beschwerden sich lindern, und geht dies nach der abgesprochenen Zeit mit dem Arzt besprechen. 

Behandlung: 

Da die Laktoseintoleranz keine Krankheit ist, kann man sie auch nicht heilen. Durch einen Laktosearmen oder freien Lebensstil kann man möglichst beschwerdefrei leben. Man kann auch Tabletten zu sich nehmen, welche das fehlende Enzym Lactase ersetzten. 

Autor: Zora Lüthi Fachfrau Gesundheit 2. Lehrjahr

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Isolationsformen

 

Was ist der Gedanken hinter der Isolierung?

Schutz vor Krankheitserregern (verhindern einer Ausbreitung)

Wir alle sind Träger von Bakterien, die sich auf Haut- und Schleimhautoberflächen aufhalten. Diese erwünschten Bakterien, die sogenannte Hautflora, gehört zum menschlichen Organismus und erfüllt eine wichtige Funktion, wie zum Beispiel die Abwehr unerwünschter Bakterien. Leider kommt es immer wieder vor, dass sich unerwünschte Bakterien oder Viren, die Krankheitserreger im menschlichen Körper einnisten und zum Ausbruch einer Krankheit führen. Handelt es sich dabei um multiresistente Keime, ist besonders Vorsicht geboten. Diese Keime haben Antikörper gegen Antibiotika oder andere Therapiemöglichkeiten gebildet. Dadurch wird die Behandlung sehr erschwert. 

 

Was gibt es für Isolierungsformen?

Kontaktisolierung 

Mitarbeitende, die das Bewohnerzimmer betreten und direkten Kontakt mit dem Patienten haben, tragen eine Überschürze und Handschuhe falls man nahen Kontakt (Berührung, Kontakt mit Körperflüssigkeiten) mit dem Bewohner haben sollte.
Das Zimmer ist mit einem Hinweisschild zur Isolierung beschriftet.
Die Wäsche wir im Bewohnerzimmer in speziellen Säcken in die Wäscherei gebracht (Doppelsacksystem). Ebenso wird der Abfall in einem Doppelsacksystem entsorgt.
Material, welches aus dem Zimmer genommen wird, muss immer desinfiziert werden.
Ebenso gehört wie immer eine hygienische Händedesinfektion dazu (vor dem Betreten des Zimmers, im Zimmer: je nach Tätigkeit mehrmals Händedesinfektion/Wechsel der Handschuhe, nach dem Verlassen des Zimmers)

Tröpfchen-Isolierung

  

Zusätzlich zu den Massnahmen der Kontaktisolierung müssen alle Personen, die das Bewohnerzimmer betreten, einen Mund-Nasen-Schutz und allenfalls auch eine Schutzbrille tragen.
Diese Massnahme wird angewendet bei einer Übertragung der Krankheitserreger durch sogenannte Tröpfchen (Tröpfchen bilden sich beim Sprechen, Niesen, Husten oder Erbrechen) 

Aerogene-Isolierung (über die Luft) 

Die Bewohnerin bzw. der Bewohner sollte zwingend in einem Einzelzimmer untergebracht werden. Die Massnahmen werden wie bei der Kontakt- und Tröpfchen-Isolierung durchgeführt. Zusätzlich tragen alle Personen einen partikelfiltrierenden Mund-Nasen-Schutz, die sogenannte FFP-2 Maske. Diese Maske bildet eine zuverlässige Barriere für Keime, die über die Luft übertragen werden. Einzelne Zimmer in Spitäler oder darauf spezialisierte Einrichtungen haben eine separate Lüftung mit Unterdruck angeschlossen (für den Patienten nicht spürbar) und werden durch eine Schleuse betreten. 
Diese Massnahme wird angewendet bei:  Krankheitserregern mit einem aerogenen (über die Luft) Übertragungsweg, d.h. die Keime sind «freischwebend» in der Luft.

 

Bedeutung der Isolation

Die Isolation bedeutet für die Bewohnerinnen und Bewohner eine massive Einschränkung der Bewegungsmöglichkeiten. Auch die Möglichkeit die direkte Kommunikation und der soziale Austausch mit anderen Menschen ist stark eingeschränkt. Der einzige Kontakt, der möglichst auf ein Minimum beschränkt ist, ist mit der zuständigen Pflegeperson. Aber auch hier ist der Kontakt durch das Tragen der Schutzausrüstung beeinflusst. Direkten Berührung (Körperkontakt) welche für die Bewohner aber auch für uns Pflegenden von zentraler Bedeutung ist, ist nicht möglich.

Durch eine längere Isolation entsteht für den Bewohner eine enorme emotionale Belastung (Langeweile, Ausgrenzung, Vereinsamung).
Umso wichtiger ist es den Menschen in der Isolation verschieden Möglichkeiten zu geben, um sich trotzdem austauschen zu können und sich zu beschäftigen (Telefone, Videotelefone, Musik, aktivierende Angebot wie z.B. Rätselaufgaben, Bewegungsübungen usw.)

Leider haben wir einige Erfahrungen gesammelt im Bereich der Isolationsmassnahmen und deren Auswirkungen auf unsere Arbeit und unsere Bewohnerinnen und Bewohner. Wir hoffen aber nun ganz fest, dass solch starken Einschränkungen in naher Zukunft nicht mehr nötig sein werden.

Bild- und Textquelle

Autor: Melanie Bieri Fachfrau Gesundheit 3. Lehrjahr

Impressionen

Besuch der Alpakas und des Alphornbläser am 1. August 2021

 

(Fotos Eva Aeschlimann)

 

Rollatorparkplatz

(während dem"Brätelausflug", warteten einige fahrbare "Untersätze" geduldig, auf die Rückkehr der Bewohnerinnen und Bewohner)

 

(Fotos Ruth Lehmann)

Suizid

Wie an jedem Tag, an dem ich meinen Blogeintrag schreibe, fällt es mir schwer ein gutes Thema zu finden, welches die Leser/-innen interessiert. Aus diesem Grund entschied ich mich für ein Thema, welches ich vor kurzem in der Schule bearbeitete und heutzutage leider immer noch ein sehr aktuelles Thema ist. 

An Suizid sterben jährlich zwischen 1300 und 1400 Menschen in der Schweiz. Dies entspricht täglich knapp 4 Todesfällen. Davon sind rund 1000 Männer und 400 Frauen betroffen. Nach Russland, Ungarn, Slowenien, Finnland und Kroatien hat die Schweiz einer der höchsten Suizidraten. Dies war für mich sehr erschreckend, dass die Schweiz doch so hoch im Ranking der Suizidraten liegt. Daher stellte ich mir die Frage, woran dies liegen könnte. Dabei kam ich auf 4 Gründe. Einer dieser Gründe ist, dass unsere Hilfsangebote in der Schweiz zu wenig bekannt sind. Viele der Betroffenen trauen sich nicht, Hilfe anzufordern und über ihre Probleme zu sprechen. Wenn sich die Menschen mit ihren Suizidgedanken jemandem anvertrauen, welcher damit noch wenig Erfahrungen hat, kommt es oft zur Überforderung des Menschen. Diejenige Person hat ein Unwissen über das Verhalten der suizidalen Äusserungen. Doch wie erkenne ich die Suizidgefahr anderer Menschen? So genannte Risikomerkmale sind: soziale Isolierung, Suizidversuche in der Vorgeschichte oder Suizidversuche in der Familiengeschichte. Andere Faktoren für einen Suizidversuch können grosse Hoffnungslosigkeit, starke Schuldgefühle etc. sein. 


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Wie spreche ich ein solches Thema an?

Wichtig ist, dass man sich vorher ein stabiles Vertrauen zwischen betroffener Person und dem Gegenüber aufbaut. Anschliessend kann ein Gespräch unter 4 Augen stattfinden. Das Gegenüber der betroffenen Person sollte keine Angst haben, das Thema anzusprechen und darüber zu reden. Wichtig ist, dass die Person seine Gefühle zeigen darf und diese ernst genommen werden und Empathie gezeigt wird. 

Wie stelle ich dem Betroffenen die Fragen? 

Fragen können sich auf den Todeswunsch, Suizidgedanken, Suizidmethoden und Vorbereitungshandlungen beziehen.

Mögliche Fragen könnten sein:

  • Heisst das, du würdest lieber nicht mehr leben?
  • Wie konkret hast du dich mit dem Thema (Suizidmethoden) auseinandergesetzt?
  • Muss ich mir Sorgen um dich machen?
  • Kennst du mögliche Beratungsstellen?


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Meine persönlichen Erfahrungen:

Bereits in meiner früheren Schulzeit, kam ich mit diesem Thema in Kontakt. Dabei handelte es sich nicht um mich, sondern um einen Schulfreund. Er hatte sich mir anvertraut, da ihm ansonsten keiner zuhörte. Durch seine familiären Probleme und Mobbing an unserer Schule aufgrund seines Aussehens, wurde ihm alles zu viel. Durch mein empathisches Verhalten und mein «da» sein in seinen Krisen konnte ich ihm wohl helfen und dazu beitragen, dass er sich nichts antut. Noch jetzt stehe ich mit ihm in Kontakt. Bis heute ist er mir sehr dankbar, dass ich damals für ihn da war, als er niemanden mehr hatte. 

Doch nicht nur da konnte ich schlimmeres verhindern. Durch meine nun professionellere Erfahrung mit diesem Thema kann ich verschiedene Tricks und Fragestellungen in meinem Berufsalltag anwenden. 

Merke, darüber reden hilft! 

 


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Autor: Lara Schüpbach Fachfrau Gesundheit 2. Lehrjahr

 

Abfallentsorgung und Recycling im Altersheim Sonnhalde

Ich erzähle euch etwas über die Abfalltrennung und Recycling bei uns im Altersheim. 

Wir unterscheiden zwischen Abfall, der entsorgt wird und Material, das rezykliert wir.

In jedem Zimmer hat es einen geschlossenen Abfalleimer. Der persönliche Abfall des Bewohners, Hand-Trockentücher und das Einwegmaterial, welches wir für die Pflege des Bewohners gebraucht haben, entsorgen wir dort. 

Der Abfalleimer wird meist 2x täglich geleert. Hier gehen wir wie folgt vor: Der Abfallsack wird im Zimmer verknotet und kommt danach in einen grossen, schwarzen Abfallsack. Dieser kommt, wenn er voll ist, nach draussen in den Container. Der Abfall wird wöchentlich von der städtischen Abfallentsorgung abgeholt. 

Nicht in den Abfall gehören folgende Materialien: Karton, Plastik, Glas, PET- Flaschen und Blechdosen, Medizinischer Abfall, Küchenabfall.
Diese Stoffe werden getrennt, gesammelt und danach dem Recycling zugeführt.

  • Karton kommt in die Kartonsammlung. Daher werfen wir Karton in die dafür vorgesehene Box im Keller. Leere Kisten werden flach gesammelt, dies spart Platz.

  • Auch Plastik hat im Abfall nichts zu suchen. Neben der Karton-Box im Keller hat es dafür extra einen Sack.
  • Auch Glas und Blechdosen werden je in den vorgesehenen Behälter bei der Küchentreppe gelagert und dann rezykliert. 
  • Kanülen/Ampullen werden in eine stichfeste Abwurfbox gelegt. So wird vermieden das es zu Stichverletzungen kommt. Wenn die Box voll ist, wird sie gut verschlossen in die Apotheke zur Entsorgung mitgegeben

  • Tabletten welche entsorgt werden müssen (z.B. weil sie auf Boden gefallen sind) werfen wir in eine gelbe Box im Medischrank und die kommen auch in einem gut verschliessbaren Behälter in die Apotheke zurück, dort werden sie dann fachgerecht entsorgt.
  • Essensabfälle, die noch roh sind wie Karotten oder Früchte bringt die Küche entweder auf den Kompost oder zu den Tieren. Essensreste, die gekocht sind wie Karotten oder Kartoffeln verarbeiten sie noch für eine Suppe vor, Fleisch wird meistens für den nächsten Tag als Beilage für das Menu vorbereite (Hotpot für Personal). 
  • Altes Öl bringt die Küche auf eine Sammelstelle wie auch Spraydosen, die in der Küche gebraucht werden. Leere Deos oder Haarsprays wird in einem Kessel in der Garage gesammelt und der Technische Dienst entsorgt die danach. 

In unserem Abfall stecken viele Schätze: Rohstoffe und Wertstoffe, die man wiederverwerten kann. Deshalb trennen wir unseren Müll und sammeln Metall, Glas und Papier. So entsteht ein Kreislauf, der unsere Umwelt schont.

Autor: Zora Lüthi Fachfrau Gesundheit 1. Lehrjahr

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